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Opera Omnia I - Harpsichord Works I
Dietrich Buxtehude
Ton Koopman

Opera Omnia I - Harpsichord Works I

2 CD | Slipcase | Challenge Classics | 0608917224023 | CC 72240 | 04 September 2006

€ 25.95 Add to cart
Information

Ton Koopman: harpsichord (by Willem Kroesbergen - Flemish, after Ruckers and Italian, after Giusti) Dieterich Buxtehude (Dietrich, Diderich) was a German-Danish organist and a highly regarded composer of the baroque period. His organ works comprise a central part of the standard organ repertoire and are frequently performed at recitals and church services. He wrote in a wide variety of vocal and instrumental idioms, and his style strongly influenced many composers, including Johann Sebastian Bach. Organist at the Marienkirche in Lübeck for most of his life, Buxtehude is considered today to be the leading German composer in the time between Schütz and Bach. In this first volume (double-cd) of the Opera Omnia of Dieterich Buxtehude, Ton Koopman touches the composers harpsichord works as being a part of his impressive output that is still, alas, insufficiently known. In total his harpsichord-compositions will comprise three cd's. The Suites offer many opportunities forimprovisation, or 'diminutions', as they are called in the 17th century. Koopman employs a heavy dose of Italian esprit. Ton Koopman (1944) studied organ (Simon C. Jansen), harpsichord (Gustav Leonhardt) and musicology in Amsterdam and was awarded the Prix d'Excellence for both instruments. As an organist he has performed on the most prestigious historical instruments of Europe, and as a harpsichord player and conductor of his Amsterdam Baroque Orchestra (founded 1979) & Choir (1993) he has been a regular guest at venues which include the Concertgebouw in Amsterdam, the Theatre des Champs-Elysées in Paris, the Philharmonie in Munich, the Alte Oper in Frankfurt, the Lincoln Center in New York, and leading concert halls in Vienna, London, Berlin, Brussels, Sydney, Melbourne, Madrid, Rome, Salzburg, Tokyo and Osaka.

Ton Koopman edited the complete Handel Organ Concertos for Breitkopf & Härtel and will edit a number of Buxtehude works for Carus Verlag. He is presidentof the International Dieterich Buxtehude Society.

He recorded a.o. for Erato, Teldec, Sony, Philips and DGG. In 2003 he created Antoine Marchand, his own sub-label of Challenge Records. Here he publishes the Complete Bach Cantatas, as well as his other recent and future recordings, including this Complete Buxtehude project.  

Dietrich Buxtehude verdankt seinen Ruf als bedeutender Komponist in erster Linie seinen Orgelwerken, die den Hö- hepunkt der Orgelmusik vor Johann Sebastian Bach markieren. Schließlich war es keine geringerer als Bach, dem wir zum großen Teil die Überlieferung von Buxtehudes Orgelwerken verdanken, die er an seine eigenen Schüler weitergab. Ohne Zweifel hat Bach Buxtehudes Orgelmusik über alle Maßen geschätzt. Gleiches gilt sicher auch von den Vokalwerken des Lübecker Meisters, von denen er zumindest die beiden Oratorien Castrum doloris und Templum honoris kannte, die im Winter 1705-06 bei Bachs knapp viermonatigem Aufenthalt in Lübeck erklungen waren. Ob er jedoch auch die Cembalowerke Buxtehudes kannte, darf bezweifelt werden. Jedenfalls lassen sich keine Spuren von diesbezüglichen Kenntnissen nachweisen. Überhaupt scheint Buxtehudes Cembalomusik in seiner Zeit kaum verbreitet gewesen zu sein. Sie hat sich bis heute in ganz wenigen Handschriften erhalten, das meiste davon gar nur in einer einzigen Quelle, der sogenannten “Ryge-Handschrift” in der Königlichen Bibliothek Kopenhagen. Die RygeHandschrift enthält allein 23 von den insgesamt 26 unter Buxtehudes Namen überlieferten Cembalsowerken. Wie repräsentativ dieser verhältnismäßig kleine Bestand für Buxtehudes Schaffen ist, läßt sich nicht bestimmen. In jedem Falle hat Buxtehude mehr komponiert. Denn Johann Mattheson berichtet 1741 davon, daß der Lübecker Organist sieben Klaviersuiten geschrieben habe, in denen sich “die Natur und Eigenschaft der Planeten artig abgebildet” finden. Diese Stücke sind nicht erhalten und es ist durchaus vorstellbar, daß mit ihnen die vielleicht bedeutendsten Cembalowerke Buxtehudes verloren sind. Die Gattung der Klaviersuite ragt unter dem erhaltenen Bestand als dominierend heraus. Neben der Suite findet sich lediglich eine Reihe von Variationenwerken. Die vorliegende Einspielung bietet eine Auswahl beider Kompositionstypen, wobei zu vermerken ist, daß auch innerhalb der Variationszyklen der Suitensatz in seinen verschiedenen Ausprägungen eine vorherrschende Rolle spielt. Bei der stilistischen Einordnung von Buxtehudes Klaviersuiten ist der franzö- sische Einfluß in besonderer Weise zu berücksichtigen. Das zeigt sich bereits in der handschriftlichen Überlieferung, bei der Buxtehudes Werke neben gleichartigen Werken von Nicolas Lebègue (1630-1702) stehen. Im norddeutschen Raum scheint der französische Suitenstil besonders beliebt gewesen zu sein — eine Situation, zu der die Komponisten Johann Jacob Froberger und Matthias Weckmann vor allen Dingen beigetragen haben. Insbesondere hat der mit Weckmann verbundene Froberger aufgrund seiner authentischen Erfahrungen mit der französischen Tradition nicht nur zur satztechnischen Prägung der Klaviersuite in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts, sondern auch entscheidend zur standardisierten Satzfolge der Suite beigetragen. Buxtehudes Suiten folgen denn auch in ihrer formalen Anlage der Satzfolge Allemande-Courante-Sarabande-Gigue und dem metrischen Schema C (langsam) - 3/4 (schnell) - 3/4 (langsam) - 12/8 (schnell). Manche Satztypen erscheinen doppelt in der Form eines “Double” oder einer “La seconde” — vorwiegend die Mittelsätze Courante und Sarabande betreffend — und führen damit in die Suite das Variationenprinzip ein. Von diesem Prinzip sind jedoch auch andere Satzfolgen innerhalb ein und derselben Suite betroffen. So verbinden sich beispielsweise gleich bei der ersten C-Dur-Suite (BuxWV 226) Allemande und Courante durch ein gleichartiges Baßmodell. Satztechnisch zeichnen sich die Suiten aus durch die konsequente Anwendung des sogenannten “style brisé”, wie er den “gebrochenen” Akkorden des Lautensatzes nachgebildet ist und seinerzeit entscheidend zur Idiomatik der Cembalospielweise beigetragen hat. Die abschließenden Gigues sind durchweg in imitativer Polyphonie gestaltet. Im Unterschied zu seiner Orgelmusik hat sich Buxtehude bei den Cembalowerken auf einen relativ engen Kreis von Tonarten beschränkt, die nicht über drei Kreuze und zwei Be hinausgehen. An Durtonarten treten C, D, F, G und A auf, an Molltonarten nur d, e, g und a. Die Suiten und Variationen der vorliegenden Einspielung entstammen abgesehen von zwei Ausnahmen allesamt der Ryge-Handschrift. Die Suite in C (BuxWV 231) ist singulär in einem Manuskript der Universitätsbibliothek Uppsala enthalten und die Suite in d (BuxWV deest) findet sich in einem Amsterdamer Druck von Etienne Roger aus dem Jahre 1710. Diese Suite konnte erst 2004 durch Pieter Dirksen aufgrund von Übereinstimmungen mit der Ryge-Handschrift Buxtehude zugeschrieben werden. Auch der übrige Kontext des Roger-Druckes mit Werken von Jan Adam Reinken, Georg Böhm und Johann Pachelbel paßt zu dieser Zuschreibung. Die Variationenwerke der vorliegenden Auswahl sind sehr unterschiedlicher Art. Die 8-sätzige “Courant simble in a” besteht aus einer “einfachen” Courante, der 7 Variationen folgen, die zu einer graduellen Verdichtung und einer differenzierteren Rhythmik führen. Die 12-sätzige Aria “More Palatino” basiert auf einer volktümlichen Liedmelodie des 17. Jahrhunderts, die teilweise recht virtuos variiert wird. In dieser Richtung wird sie jedoch von der 32-sätzigen Aria “La Capricciosa” noch deutlich übertroffen, die auch in einer Reihe von Variationssätzen innovative Spieltechniken einführt und beweist, daß nicht nur Buxtehudes Orgelmusik, sondern auch seine Cembalomusik durchaus unter die bedeutenden Repertoires des spä- ten 17. Jahrhunderts zählt.

Christoph Wolff 

Ton Koopman speelt met Italiaans elan klavecimbelwerken van Buxtehude
In deel I van de Opera Omnia speelt Ton Koopman klavecimbelwerken van Dieterich (Dietrich, Diderich) Buxtehude. De suites op deze opname kenmerken zich door uitgebreide improvisaties en variaties. Door Koopman uitgevoerd met waarlijk Italiaans elan.
 
Buxtehude was een Deens-Duitse organist en een door velen bewonderde componist uit de barokperiode. Hij componeerde vocale en instrumentale muziek. Zijn orgelwerken omvatten een aanzienlijk deel van het standaard orgelrepertoire van onze hedendaagse kerkdiensten. Buxtehude wordt beschouwd als de belangrijkste Duitse componist in de periode tussen Heinrich Schütz en Bach. Zijn stijl heeft veel componisten sterk beïnvloed. Hij was één van de grote voorbeelden van Johann Sebastian Bach. Het verhaal gaat dat Bach, toen 20 jaar, in 1705 helemaal naar Lübeck liep - 400 km - om Dieterich Buxtehude daar in de Marienkirche te horen spelen.
 
Wellicht dat die anekdote Ton Koopman inspireerde tot zijn project Opera Omnia om het gehele bewaard gebleven oeuvre van Buxtehude uit te voeren en op te nemen. Er was hem veel aan gelegen Buxtehude als het brein achter de vocale muziek van Bach te erkennen. Koopman is een van de meest vooraanstaande uitvoerders van oude muziek en voorzittter van het Internationale Buxtehude Gesellschaft.

Abendmusiken
Dieterich Buxtehude begon in 1673 met het schrijven van composities speciaal voor kerkelijke concerten, die bekend stonden als Abendmusiken, en die tot in de 19e eeuw werden uitgevoerd. Ze waren bedoeld als entertainment voor de koopmannen, die samenkwamen in de Marienkirche in Lübeck, in afwachting van de opening van de beurs op donderdag. Oorspronkelijk waren het orgelconcerten van Franz Tunder, Buxtehude's voorganger én schoonvader. Buxtehude voegde er later orkest en koor aan toe en verplaatste de concerten naar de 5 zondagen in de Adventsperiode tussen Sint Maarten en kerst, van 4 uur 's middags tot 6 uur 's avonds. Ook door zijn virtuoze improvisaties op het orgel van de Marienkirche waren Buxtehude's Abendmusiken tot ver buiten Lübeck beroemd.
Het model van de Abendmusiken ontleende Franz Tunder aan soortgelijke initiatieven in de Oude Kerk van Amsterdam, uitgevoerd door stadsmusicus en organist Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621).

 

13-11-2014 Presto interview - Ton Koopman at 70
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13-11-2014 Presto interview - Ton Koopman at 70