Challenge
Distant Light
Benjamin Schatz

Distant Light

CD | Double Moon Records | 0608917109221 | DMCHR 71092 | 06-11

€ 12.95 Add to cart
About the album

Subdued dabs of sound like light in the distance float in the room when Benjamin Schatz opens his debut album. The soft sounds dominate, and the art of omission makes you sit up and take notice. The complete album swings as light as a feather, has peaceful, melancholic phases, indulges in weird beats, and fortunately is miles away from the Muzak jazz of a piano bar despite the catchiness of the melodies. Asked about his influences, Benjamin cannot stop counting. Among others, his list includes J.S. Bach, Keith Jarrett, Richie Beirach, D. Shostakovich, A. Bruckner, G. Ligeti, Radiohead, Michael Jackson, Fred Hersch, Mulgrew Miller, Art Tatum, S. Rachmaninov, S. Prokofiev, Ivo Pogorelich, Glenn Gould, etc. Schatz is sufficiently modest to know and name his role models. However, he is also sufficiently self-confident not to be overawed by them, but instead goes his own straight path with a lightness and composure, which is expressed completely on this CD. It should also be mentioned here that the sound engineer for "Distant Light" is Martin Pearson. Pearson has worked on innumerable live recordings of Keith Jarrett for ECM since 1999. Consequently, everything in this work is an optimal success with respect to sound. And when Richie Beirach writes the liner notes as here, a successful work of music is also to be expected. "Distant Light" is a ray of hope. And this ray of hope is called Benjamin Schatz.   

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Dezente Klangtupfer, wie Licht in der Ferne, schweben im Raum, wenn Benjamin Schatz sein Debüt-Album eröffnet. Es sind die leisen Töne, die überwiegen, es ist die Kunst des Weglassens, die aufhorchen lässt. Das ganze Album swingt federleicht, hat ruhig-melancholische Phasen, schwelgt zeitweise in schrägen Metren, und ist zum Glück meilenweit entfernt von der Jazz-Muzak einer Piano-Bar – trotz der Eingängigkeit, mit der die Stücke daherkommen. Nach seinen Einflüssen gefragt, ist Benjamin kaum zu stoppen. In seiner Aufzählung finden sich u.a. J.S. Bach, Keith Jarrett, Richie Beirach, D. Shostakovich, A. Bruckner, G. Ligeti, Radiohead, Michael Jackson, Fred Hersch, Mulgrew Miller, Art Tatum, S. Rachmaninov, S. Prokofiev, Ivo Pogorelich, Glenn Gould... Schatz ist bescheiden genug, seine Einflüsse und Vorbilder zu kennen und benennen. Doch er ist auch selbstbewusst genug, vor diesen nicht in Ehrfurcht zu erstarren, sondern seinen eigenen Weg geradlinig zu gehen, mit einer Leichtigkeit und Gelassenheit, die sich komplett auf diese CD übertragen hat. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass der Tontechniker von „Distant Light“ Martin Pearson heißt. Pearson hat seit 1999 unzählige Live-Aufnahmen von Keith Jarrett für ECM betreut. Klanglich ist an diesem Werk also alles bestens gelungen. Und wenn Richie Beirach wie hier die Liner Notes schreibt, ist ein musikalisch ebenso gelungenes Oeuvre zu erwarten.   „Distant Light“, das Licht in der Ferne, ist in Silberstreif am Horizont. Und dieser Silberstreif trägt den Namen Benjamin Schatz.   Der dreißigjährige Benjamin Schatz ist bereits seit sechsundzwanzig Jahren Musiker. Denn im Alter von vier Jahren begann er das Geigenspiel und 24 Monate später kam das Klavier hinzu. Dieses Instrument studierte er schließlich auch. Zuerst klassisches Piano in Trossingen und Los Angeles, wo er  2004 die „Concerto Competition California State University Long Beach“ gewann. Zurück in Deutschland studierte er Jazz Piano bei Richie Beirach an der Musikhochschule Leipzig. Hier schloss er im Sommer 2008 mit einem Diplom (Note 1,0) ab und ging an das Wiener Konservatorium für die Masterstudiengänge Jazzklavier und Jazzkomposition. Pepe Berns am Bass und Heinrich Köbberling am Schlagzeug bilden die Rhythmusgruppe, beide sind international etablierte Musiker, die neben ihrer Lehrtätigkeit auch immer wieder internationale Stars von Benny Golson bis Bob Mintzer (Berns), von Ernie Watts bis Julia Hülsmann (Köbberling) begleiten. Johannes Enders unterstützt das Trio in der zweiten CD-Halbzeit, erweitert das Klangspektrum um seine mächtige Stimme, und auch er kann mit einer beeindruckenden "spielte mit"-Liste aufwarten (aktuell im Billy Hart-Trio). Und alle drei sind Professoren an der Musikhochschule Leipzig, die ihren einstigen Schüler Benjamin Schatz so hoch schätzen, dass sie ihn auf seinem Erstling gerne und profund begleiten.

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