Challenge
Timbuktu
Hans Lüdemann / Trio Ivoire

Timbuktu

CD | Intuition | 0608917131024 | INTCHR 71310 | 04-14

About the album

Timbuktu: the CD title and the name of the capital of Mali has two meanings for the participating musicians and for many people on Earth. On one hand, the city stands for the rich heritage of Africa on many cultural levels, including music, and on the other hand for violence and chaos. The musicians were confronted with sad reports from Timbuktu at the time of recording the CD. During rehearsals, Aly Keita took up a figure that conveys the feeling of the music from the north of Mali. A piece developed from there in a playful and improvising way, which was then named "Timbuktu" as was the complete CD later. Trio Ivoire has succeeded impressively from their beginnings in 1999 until today to interweave the music culture of West Africa with "Western" music, above all jazz, without sacrificing anything in one or the other or even compromising one of the two. A new "Third Stream" is almost created from African rhythmic and melodic elements and the style of jazz. The result does not seem forced or an attempt at cheap sensationalism at any point.
Hans Lüdemann "The combination of instruments in TRIO IVOIRE with balaphon, piano and drums is unique and without precedence. The new album of TRIO IVOIRE brings us back to the core of our long years of collaboration, to very pure and intimate duos of balaphon and piano. However, it also demonstrates the very different colors of the trio, which the new drummer Christian Thomé adorns with very contemporary grooves and provides a lot of variety and surprises with free improvisation in complex pieces as well as in a few catchy tunes."

 

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Timbuktu: der Titel der CD und der Name der Hauptstadt Malis hat für die beteiligten Musiker und für viele Menschen auf der Erde zwei Bedeutungen. Zum Einen steht die Stadt für das reiche Erbe Afrikas auf vielen kulturellen Ebenen, auch der Musik, zum Anderen aber auch für Gewalt und Chaos. Zur Zeit der Aufnahme waren die Musiker täglich mit den traurigen Meldungen aus Timbuktu konfrontiert. Während der Proben griff Aly Keita eine Figur auf, die das Feeling der Musik aus dem Norden Malis in sich trug – von dort entwickelte sich spielerisch, improvisatorisch ein Stück, dass dann den Titel „Timbuktu“ erhielt, wie später auch die gesamte Aufnahme. Das Trio Ivoire hat es von den Anfängen im Jahre 1999 bis heute eindrucksvoll geschafft, die musikalische Kultur Westafrikas mit der „westlichen“ Musik, vor allem des Jazz, ineinander zu verweben – ohne das Eine oder das Andere preiszugeben oder gar zu kompromittieren. Fast entsteht ein neuer „Third Stream“ aus afrikanischen rhythmischen und melodischen Elementen und der Formensprache des Jazz. An keiner Stelle wirkt das Ergebnis erzwungen oder gar nach Effekthascherei.
Hans Lüdemann: „Die Besetzung des TRIO IVOIRE mit Balaphon, Klavier und Schlagzeug ist einzigartig und ohne Vorbilder. Das neue Album des TRIO IVOIRE bringt uns zurück zum Kern unserer langen Zusammenarbeit, in ganz puren und intimen Duos von Balaphon und Klavier. Es zeigt auch die vielen unterschiedlichen Farben des Trios, die vom neuen Schlagzeuger Christian Thomé mit sehr zeitgemäßen Grooves versehen werden und von freier Improvisation über komplexe Werke bis zu einigen Ohrwürmern für viel Abwechslung und Überraschungen sorgen.“
Pianist Hans Lüdemann, Echo Jazz-Preisträger 2013, gründete das Trio 1999 und leitet es seither. Seine Karriere als Musiker begann er in Hamburg, wo er u.a. bei Joachim Kühn studierte. Es folgten Studien in Kanada und Köln – wo er heute noch beheimatet ist. Schon bald wurde er zu einem der gefragtesten Pianisten Deutschlands, spielte mit Jan Garbarek, Eberhard Weber, Paul Bley, Marc Ducret, Toumani Diabate, Heinz Sauer, Angelika Niescier und vielen anderen. Auf mehreren Reisen und Tourneen entdeckte er früh die afrikanische Musik, mit ihrem 12/8 Rhythmus und den eigenwilligen Pentatoniken - die aber trotz oft komplexer Polyrhythmik mitreißend und tanzbar ist. So ist die Arbeit mit dem „Trio Ivoire“ zu einem Herzstück seiner vielfältigen Aktivitäten geworden.
Aly Keita, geboren in Abidjan (Elfenbeinküste), ist aber in Mali aufgewachsen, wo er bereits als Kind Unterricht auf dem traditionellen pentatonischen Balafon erhielt. Als Jugendlicher traf er auf George Makinto und mit ihm auf den Jazz. Ein eigens von ihm entwickeltes diatonisches Balafon eröffnete ihm neue Spielweisen. Und viele neue Gelegenheiten – er spielte ab den 90er Jahren bis heute mit Pharoah Sanders, Rokia Traoré, Jan Garbarek, Majid Bekkas, Omar Sosa – um nur einige zu nennen. Keita ist heute der versierteste und vielseitigste Balafonspieler weltweit. Und er sprüht vor Ideen und Tatendrang: für diese Aufnahmen hat er ein eigenes chromatisches Balafon entwickelt.
Christian Thomé ist ein extrem vielseitiger Schlagzeuger. Nach seinem Studium in Holland konnte er sich sowohl im Bereich der Neuen Musik, im Jazz und in der Weltmusik einen hervorragenden Ruf erarbeiten. Man kann ihn auf Aufnahmen von Moritz Eggert und Markus Stockhausen ebenso hören wie bei der Schäl Sick Brass Band. Er spielte mit Michel Godard ebenso wie mit Dhafer Youssef, Till Brönner und Lee Konitz. Wie ein Puzzleteil fügt er sich ein in eine Konstellation, die ohnehin stark vom Rhythmus geprägt ist.
Das Trio Ivoire ist mittlerweile zu einer Referenz geworden, wenn es um die Verbindung afrikanischer Musik mit europäischer Tradition und Jazzhistorie geht. Besetzung, Instrumentierung und der gemeinsame „Spirit“ setzen ohne Zweifel Maßstäbe.
 

a release, that with its different musically aproach and instruments is a pleasent appearance to the normal trio-formations
Piano News
Tracklisting
01-09-2014 INTCHR 71310 - Timbuktu - Hans Lüdemann / Trio Ivoire - Piano News
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