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Narcis

Jonas Timm

Narcis

Price: € 14.95
Format: CD
Label: Double Moon Records
UPC: 0608917143928
Catnr: DMCHR 71439
Release date: 22 March 2024
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1 CD
✓ in stock
€ 14.95
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Label
Double Moon Records
UPC
0608917143928
Catalogue number
DMCHR 71439
Release date
22 March 2024

"What Leipzig pianist Jonas Timm has recorded here with his excellent septet on "Narcis" is a first-class Latin jazz album..."

nrwjazznet, 09-4-2024
Album
Artist(s)
Composer(s)
Press
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DE

About the album

Imagine an exhibition of large-format photos compiled by the same photographer from all over the world. Some are sharply outlined, others are blurred, some are coarse-grained, others are finely outlined, color photos and subdued black and white ones are hung in subtle contrast opposite each other, and landscapes alternate with portraits. They share the honesty of their point of view and the emotionality of expression. Jonas Timm's new album "Narcis" produces an impression similar to this imaginary photo exhibition.
The Leipzig pianist and composer Jonas Timm and his seven-piece band not only captivate the listener with all his senses, but also take him along in the variety of his emotions. What seems to begin like an acoustic film noir, becomes more cheerful as the album progresses, and continues to go through more and more emotional states without ever becoming predictable. Much is reminiscent of Latin American dances, French chansons, soundtracks from old films and sometimes jazz. But wherever Timm goes with his band, his distinctive characteristic as a composer and bandleader is always maintained. Like a director, he stages his characters to get a maximum of expressiveness and group-dynamic individuality from each of them. But just as confidently as with the voices of his co-musicians, he plays with the expectations and memory of his audience.

Jonas Timm deliberately avoids committing to a certain idiom or a continuous mood. It corresponds to his personal disposition that moods and emotions can swing very suddenly to the left and right, up and down. Since nothing in his music is more important to him than sincerity, he sees no reason to close the door to this variety of his feelings. "If I have such a range of colors available to me, why not take advantage of them," he confessed frankly. "Especially since there are seven of us. This results in a lot of potential for tiny nuances, but also bigger leaps. If I have such a big band, then I want to get everything out of it."

Timm gathered a collective of hand-picked individualists around him with trombonist Johannes Lauer, guitarist Bertram Burkert, accordionist Tino Derado, bassist Lorenz Heigenhuber, drummer Diego Pinera and percussionist Robby Geerken, . Each of them already brings a huge collection of personal experiences from a wide variety of musical contexts. And yet, without exception, they put themselves fully at the service of Timm's compositions. This does not mean that they stubbornly play what Timm tells them, but they all enrich the overall context in that they actively shape the music thanks to their unmistakable personal vocabulary. Johannes Lauer remains Johannes Lauer, Bertram Burkert remains Bertram Burkert, and this also applies to all other musicians involved.
Jonas Timm also succeeds in expressing another basic need with this line-up. When you listen to his music, it is no surprise that he describes himself as needing harmony. In this way, he manages not only to forge a perfect whole for the entire album with his musicians, but also to formulate a new and completely different perfect whole with each song in the sense of the imaginary photo exhibition mentioned above. The images unfold their effect independently of each other and yet form a uniform network of relationships. Each song is a gem that only works exactly as it is heard on "Narcis". Precisely because of their different backgrounds, which range from free improvisation and chamber jazz to various musical ethnicities and orchestral formations, the seven musicians can change the focus in each piece and move in a different direction as needed. The compositional framework finds its completion only through the spontaneous input of the whole band.

The music on "Narcis" is of touching liveliness, not because the music would never come to rest, but because it draws fully from life with all its facets. The individual and the collective, the fully formulated and the timidly hinted at, humble restraint and boundless exuberance – all these contrast pairs that Jonas Timm makes audible in his music testify to sensitive powers of observation and unsparing self-reflection. By openly telling what moves him, the Leipzig keyboard poet spares no risks and exposes large areas of contact.

When an artist accesses life with both hands without omitting anything, then the highest degree of artistic freedom imaginable is achieved. Jonas Timm, whose new album impressively demonstrates this, is such a genuine and dedicated jazz musician.
Man stelle sich eine Ausstellung mit großformatigen Fotos vor, die ein und derselbe Fotograf aus aller Welt zusammengetragen hat. Manche sind scharf umrissen, andere unscharf, einige sind grobkörnig, andere fein umrissen, Prallbuntes hängt verhalten Farbigem und dezent Schwarzweißem gegenüber, Landschaften wechseln sich mit Porträts ab. Gemeinsam ist ihnen die Ehrlichkeit des Blickwinkels und die Emotionalität des Ausdrucks. Genau so wie diese imaginäre Fotoausstellung funktioniert Jonas Timms neues Album „Narcis“.
Der Leipziger Pianist und Komponist Jonas Timm und seine siebenköpfige Band packen den Hörer nicht nur bei all seinen Sinnen, sondern holen ihn auch in der Vielfalt seiner Emotionen ab. Was vielleicht wie ein akustischer Film Noir beginnt, gewinnt im Verlauf des Albums an Heiterkeit, um immer weitere Gefühlszustände zu durchlaufen, ohne dabei jemals vorhersehbar zu werden. Vieles erinnert an lateinamerikanische Tänze, französische Chansons, Soundtracks alter Filme und manchmal auch an Jazz. Doch wo immer Timm mit seiner Band hingeht, seine Handschrift als Komponist und Bandleader bleibt immer erhalten. Wie ein Regisseur setzt er seine Charaktere in Szene, um von jedem ein Maximum an Expressivität und gruppendynamischer Individualität zurück zu bekommen. Doch ebenso souverän wie mit den Stimmen seiner Compagnons spielt er mit den Erwartungen und der Erinnerung seiner Hörerschaft.
Jonas Timm vermeidet es ganz bewusst, sich auf ein bestimmtes Idiom oder eine durchgehende Stimmung festzulegen. Es entspricht seiner persönlichen Veranlagung, dass Stimmungen und Emotionen sehr sprunghaft nach links und rechts, oben und unten ausschlagen können. Da ihm nichts in seiner Musik wichtiger ist als Aufrichtigkeit, sieht er keinen Grund, dieser Vielfalt seiner Gefühle Tür und Tor zu verschließen. „Wenn mir eine derartige Palette an Farbtönen zur Verfügung steht, warum sollte ich sie nicht ausnutzen“, bekennt er freimütig. „Zumal wir zu siebt sind. Daraus ergibt sich so viel Potential für winzige Nuancen, aber auch größere Sprünge. Wenn ich schon so eine große Band habe, dann will ich auch alles aus ihr rausholen, was in ihr drinsteckt.“
Mit Posaunist Johannes Lauer, Gitarrist Bertram Burkert, Akkordeonist Tino Derado, Bassist Lorenz Heigenhuber, Schlagzeuger Diego Pinera und Perkussionist Robby Geerken schart Timm ein Kollektiv handverlesener Individualisten um sich. Ein Jeder von ihnen bringt bereits einen riesigen Tornister an persönlichen Erfahrungen aus verschiedensten musikalischen Kontexten mit. Und trotzdem stellen sie sich ausnahmslos voll in den Dienst von Timms Kompositionen. Das heißt nicht, dass sie stur abspielen, was Timm ihnen vorgibt, sondern sie alle bereichern den Gesamtkontext als aktive Gestalter durch ihr unverwechselbares persönliches Vokabular. Johannes Lauer bleibt Johannes Lauer, Bertram Burkert bleibt Bertram Burkert, und das trifft auch auf alle anderen Beteiligten zu.
Mit dieser Besetzung gelingt es Jonas Timm, auch noch ein weiteres Grundbedürfnis zum Ausdruck zu bringen. Hört man seine Musik, ist es keine Überraschung, dass er sich selbst als harmoniebedürftig bezeichnet. So bringt er es fertig, mit seinen Musikern nicht nur ein perfektes Ganzes für das komplette Album zu schmieden, sondern mit jedem Song ein neues und völlig anderes perfektes Ganzes im Sinne der oben erwähnten imaginären Fotoausstellung zu formulieren. Die Bilder entfalten ihre Wirkung unabhängig voneinander und bilden doch ein einheitliches Beziehungsgeflecht. Jeder Song ist ein Kleinod, das nur ganz genau so funktioniert, wie es auf „Narcis“ zu Gehör gebracht wird. Gerade aufgrund ihrer unterschiedlichen Backgrounds, die von freier Improvisation und Chamber Jazz über diverse musikalische Ethnien bis hin zu Orchester-Formationen reichen, können die sieben Musiker in jedem Stück den Fokus verändern und je nach Bedarf eine andere Richtung ansteuern. Das kompositorische Gerüst findet seine Vollendung erst durch den spontanen Input der ganzen Band.
Die Musik auf „Narcis“ ist von berührender Lebendigkeit, nicht weil die Musik nie zur Ruhe kommen würde, sondern weil sie voll aus dem Leben mit all seinen Facetten schöpft. Das Individuelle und das Kollektive, das voll Ausformulierte und das zaghaft Angedeutete, demütige Zurückhaltung und grenzenloser Überschwang – all diese Kontrastpaare, die Jonas Timm in seiner Musik hörbar macht, zeugen von einer sensiblen Beobachtungsgabe und schonungslosen Selbstreflexion. Indem er offen erzählt, was ihn bewegt, geht der Leipziger Tastenpoet voll ins Risiko und legt große Berührungsflächen frei.
Wenn ein Künstler mit beiden Händen auf das Leben zugreift, ohne etwas auszulassen, dann ist der höchste vorstellbare Grad an künstlerischer Freiheit erreicht. Jonas Timm, das zeigt sein neues Album eindrucksvoll, ist ein solcher Jazz-Lebenskünstler und Lebensjazz-Künstler.

Artist(s)

Diego Piñera (drums)

Diego Pinera is a unique figure who is genuinely taking music in new directions by juxtaposing the polyrhythmic freedom of jazz with other metric systems. As he says, “I studied music in the places where it came from.” He started playing drums as a four-year old in Montevideo. His student years were spent in Havana, Boston (Berklee) and Leipzig. Based in Berlin since 2003, he has continued to widen his musical horizons, immersing himself in the ‘odd’ meters of the title through extensive work with Berlin-based musicians from Greece and Bulgaria.
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Diego Pinera is a unique figure who is genuinely taking music in new directions by juxtaposing the polyrhythmic freedom of jazz with other metric systems. As he says, “I studied music in the places where it came from.” He started playing drums as a four-year old in Montevideo. His student years were spent in Havana, Boston (Berklee) and Leipzig. Based in Berlin since 2003, he has continued to widen his musical horizons, immersing himself in the ‘odd’ meters of the title through extensive work with Berlin-based musicians from Greece and Bulgaria.

less

Johannes Lauer (trombone)

Tino Derado (accordion)

Jonas Timm (piano)

Robby Geerken (percussion)

Composer(s)

Jonas Timm (piano)

Press

What Leipzig pianist Jonas Timm has recorded here with his excellent septet on "Narcis" is a first-class Latin jazz album...
nrwjazznet, 09-4-2024

... Music without constraints of style or form, resulting from collaboration.
NaDann, 03-4-2024

... The musicians play the leader's compositions with an ease that radiates positive energy and artistic maturity...
jazzfun, 25-3-2024

Play album Play album
01.
Black Narcissus
04:36
(Jonas Timm) Jonas Timm, Tino Derado, Diego Piñera, Lorenz Heigenhuber, Bertram Burkert, Robby Geerken, Johannes Lauer
02.
Lichte Momente
04:48
(Jonas Timm) Jonas Timm, Tino Derado, Diego Piñera, Lorenz Heigenhuber, Bertram Burkert, Robby Geerken, Johannes Lauer
03.
La Reina sin Fronteras
07:06
(Jonas Timm) Jonas Timm, Tino Derado, Diego Piñera, Lorenz Heigenhuber, Bertram Burkert, Johannes Lauer, Robby Geerken
04.
Evasiónoa
04:31
(Jonas Timm) Jonas Timm, Tino Derado, Diego Piñera, Lorenz Heigenhuber, Bertram Burkert, Johannes Lauer, Robby Geerken
05.
Narcisisimo
05:48
(Jonas Timm) Jonas Timm, Tino Derado, Diego Piñera, Lorenz Heigenhuber, Bertram Burkert, Johannes Lauer, Robby Geerken
06.
Hombre de las Nubes
08:41
(Jonas Timm) Jonas Timm, Tino Derado, Diego Piñera, Lorenz Heigenhuber, Bertram Burkert, Robby Geerken, Johannes Lauer
07.
Polynoa I
02:24
(Jonas Timm) Jonas Timm, Tino Derado, Diego Piñera, Lorenz Heigenhuber, Bertram Burkert, Robby Geerken, Johannes Lauer
08.
Trabajamo
07:42
(Jonas Timm) Jonas Timm, Tino Derado, Diego Piñera, Lorenz Heigenhuber, Bertram Burkert, Robby Geerken, Johannes Lauer
09.
Polynoa II
01:48
(Jonas Timm) Tino Derado, Jonas Timm, Lorenz Heigenhuber, Diego Piñera, Bertram Burkert, Johannes Lauer, Robby Geerken
10.
SM
06:30
(Jonas Timm) Jonas Timm, Tino Derado, Diego Piñera, Lorenz Heigenhuber, Robby Geerken, Bertram Burkert, Johannes Lauer
11.
Entzwei
04:51
(Jonas Timm) Tino Derado, Jonas Timm, Diego Piñera, Lorenz Heigenhuber, Robby Geerken, Bertram Burkert, Johannes Lauer
12.
Le Jardin Secret
05:50
(Jonas Timm) Jonas Timm, Tino Derado, Diego Piñera, Lorenz Heigenhuber, Robby Geerken, Bertram Burkert, Johannes Lauer
13.
Marido Loco
04:49
(Jonas Timm) Jonas Timm, Tino Derado, Diego Piñera, Lorenz Heigenhuber, Bertram Burkert, Robby Geerken, Johannes Lauer
14.
So wie ich bin
03:17
(Jonas Timm) Jonas Timm, Tino Derado, Diego Piñera, Lorenz Heigenhuber, Bertram Burkert, Robby Geerken, Johannes Lauer
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