| 1 SACD |
€ 20.95
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Preorder |
| Label Challenge Classics |
UPC 0608917200607 |
Catalogue number CC 720060 |
Release date 05 June 2026 |
Quartetto Altemps’new album Romanticismo Italiano brings to light two extraordinary yet long-overlooked voices of nineteenth-century Italy: Stefano Golinelli and Vincenzo Antonio Petrali. Conceived as a rediscovery of “two treasures of the Italian musical heritage” that fill the apparent void of Italian chamber music of the era, this world premiere recording reveals how two towering keyboard virtuosi a celebrated pianist and a renowned organist embraced the string quartet, the supreme chamber genre. In Golinelli’s String Quartet Op. 100 No. 1 in B minor (1854), operatic intensity and harmonic restlessness meet the structural clarity of the Austro-German tradition, evoking echoes of Haydn, Beethoven, Mendelssohn and Schubert while retaining a distinct Italian lyric impulse.
Petrali’s Quartet in G major, presented in its 1884 revised version, reflects a mature and deeply personal synthesis: Italian cantabile warmth intertwined with contrapuntal mastery inspired by Central European models. Rooted in meticulous research of original sources and manuscripts, Quartetto Altemps approaches this repertoire with the spirit of musicians performing music of their own time forward-looking, vibrant, and alive. The result is more than a historical reconstruction: it is a powerful artistic statement that restores these works to their rightful place, illuminating a forgotten chapter of Romantic Italy with passion, stylistic awareness, and compelling interpretative depth.
Quartetto Altemps’ neues Album Romanticismo Italiano bringt zwei außergewöhnliche, lange überhörte Stimmen des italienischen 19. Jahrhunderts ans Licht: Stefano Golinelli und Vincenzo Antonio Petrali. Als Wiederentdeckung „zweier Schätze des italienischen Musikerbes“ konzipiert, die die scheinbare Leerstelle der italienischen Kammermusik jener Epoche füllen, zeigt diese Weltersteinspielung, wie zwei herausragende Tastenvirtuosen ein gefeierter Pianist und ein renommierter Organist sich dem Streichquartett, der höchsten Gattung der Kammermusik, zuwandten. In Golinellis Streichquartett op. 100 Nr. 1 in h-Moll (1854) begegnen sich opernhafte Intensität und harmonische Unruhe mit der strukturellen Klarheit der austro-deutschen Tradition; dabei klingen Anklänge an Haydn, Beethoven, Mendelssohn und Schubert an, ohne dass der unverwechselbar italienische lyrische Impuls verloren geht.
Petralis Quartett in G-Dur, hier in seiner revidierten Fassung von 1884 vorgestellt, spiegelt eine reife und zutiefst persönliche Synthese wider: italienische kantable Wärme, verflochten mit kontrapunktischer Meisterschaft, die von mitteleuropäischen Vorbildern inspiriert ist. Auf der Grundlage sorgfältiger Forschung an Originalquellen und Handschriften nähert sich das Quartetto Altemps diesem Repertoire mit dem Geist von Musikern, die Musik ihrer eigenen Zeit aufführen zukunftsgewandt, lebendig und voller Ausdruckskraft. Das Ergebnis ist mehr als eine historische Rekonstruktion: Es ist ein kraftvolles künstlerisches Statement, das diese Werke an ihren rechtmäßigen Platz zurückführt und ein vergessenes Kapitel des romantischen Italiens mit Leidenschaft, stilistischem Bewusstsein und überzeugender interpretatorischer Tiefe erhellt.